| Enteignung |
| Von Dr. jur. Hans Georg Hess 09.08.2001 |
| MDR-Sendung "Auf den Punkt" am 7. August 2001 um 22.05 Uhr | |
|
Friedmann und Gysi - nicht gerade als "Leisetreter" bekannt
- gaben in der MDR-Sendung "Auf den Punkt" am 7. August unter
hervorragender Moderation ein Beispiel von "Streitkultur",
wie man sie nicht gerade häufig in Toppolitiker-Sendungen vorgeführt
bekommt. Gysi erklärte treuherzig, dass die Diktaturen der Nazionalsozialisten
(natürlich sprach er von "Nazis") und der SED nicht vergleichbar
seien; die DDR sei kein Unrechtsstaat gewesen. Friedmann konterte überzeugend:
Jede Diktatur ist per se ein Unrechtsstaat. Ich hatte mir gewünscht, dass alle Richter der obersten Gerichte
in Deutschland, aber auch alle Bundestagsabgeordneten und Regierungsmitglieder
diese Sendung gesehen haben oder sie im Nachhinein betrachten - und
Konsequenzen ziehen. Fehlende Finanzmasse im Bundeshaushalt kann kein Grund sein, das Recht zu korrumpieren, sprich: aus Unrecht Recht zu machen und sich als BR Deutschland ungerechtfertigt an geraubtem Gut der einzelnen Bürger zu bereichern (die heutige Bundesregierung muß endlich Prioritäten setzen, das heißt, Deutsche rechtmäßig, nicht nur "angemessen" entschädigen und dafür andere - sicher auch wichtige - Aufgaben und daraus resultierende Staatsausgaben zurückstellen (Stichworte: Kosten der "Osterweiterung" oder Asyl-/Zuwanderungsaufwand der öffentlichen Hand). Vielleicht sollte man dem MDR danken, durch den Disput Friedman/Gysi neue Perspektiven eröffnet zu haben. Dr. Hans Georg Hess |
| Datum | siehe auch: | Verweise | |
| Zur Hauptseite | Inhaltsverzeichnis |