| Enteignung |
| Von Nico Nader - 01.11.2001 |
| Wen wundert´s, AfA k e i n e Vertretung der Enteignungsopfer | |
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Wen wundert's, Schon anlässlich einer der ersten Tagungen dieses Vereins in Würzburg
wurde offenbar, dass sich die Vereins- Schon damals verweigerte der Vorstand einigen Mitgliedern der AFA den
Wunsch die Mitgliederliste zu erhalten, oder zumindest einsehen zu können.
Mit dem fadenscheinigen Argument des "Datenschutzes" wurde
das Begehren damals abgelehnt. Schon damals kamen Zweifel zur Glaubwürdigkeit dieser Organisation auf und die Vermutung einer unethischen engen Z u s a m m e n a r b e i t des Vorstandes der AFA mit dem B u n d e s k a n z l e r a m t wurde diskutiert. Als Resultat erfolgten eine Reihe von Austritten aus der "Arbeitsgemeinschaft"
und aus gutem Grund wurden neue Gemeinschaften gegründet. Auch die zweite und dritte Klage gegen das EALG wurde in einer Weise argumentiert, dass ein negatives Urteil mit Hilfe der Verfassungsrichter keiner besonderen Anstrengung bedurfte. Wohl nicht ganz aus Zufall bediente sich die AFA zur Unterstützung ihrer Klagen beim Bundesverfassungsgericht der gleichen Anwaltkanzlei, die einen anderen prominenten Mandanten berät, niemanden anderen, als die überaus vertrauenswürdige CDU!! Immer und zu jedem Zeitpunkt Nun erfahren wir, die AFA hat sogar dem Gesetzentwurf zum EALG zugestimmt, ein Gesetz gegen das sie dann, nach Inkrafttreten Klage erhoben hat! Fazit: Die Bundesregierung hat unter Zuhilfenahme des belogenen Bundestages und damit der Steuerzahler, der Großindustrie, der Großbanken, der Versicherungsanstalten, der Grundbesitzerverbände und der AFA als angeblicher Alleinvertreter der Enteignungsopfer, der Behörden und aller vorgeblich unabhängigen Gerichte diesen Rechtsbruch in Form einer groß angelegten "Staatshehlerei" durchgeführt. Wenn man die Rede zum Komplex der Enteignungen des Bundesrichters Frhr. Falk von Maltzahn aufmerksam gelesen hat, dann lässt sich leicht nachvollziehen warum eine enge Allianz zwischen Bundeskanzleramt, AFA (als vorgebliche Alleinvertreter der Betroffenen) den Grundbesitzerverbänden und letztlich den Gerichten, geplant, vollzogen und erfolgreich eingesetzt worden ist. Die Bundesregierung, die politischen Parteien, die Großindustrie,
die Großbanken, die Grundbesitzerverbände, Die N i c h t r ü c k g a b e des gestohlenen Privateigentums zum Wohle all derer, die anderenfalls um ihre nach dem Krieg geretteten und in den Jahren danach vervielfältigten Pfründe fürchten mussten. Was ist zu befürchten? Mit der Wiedervereinigung und einer rechtsstaatlichen Rückgabe
allen Privatbesitzes wäre ca. 1/3 der gesamten Grundfläche
der ehemaligen DDR sowie der Löwenanteil der hochwertigen Stadt-
und Industrie-Grundstücke in Privathand rücküberführt
worden. Allein in der Landwirtschaft sind die Unternehmen mehrheitlich zu zwischen
70 und 80 % ihres Grundvermögens verschuldet. Verfällt der
Grundstückspreis gravierend, verfällt die Kreditsicherheit,
verfällt die Kreditversicherung, verfällt der Kreditverdienst
plus die Amortisation der Bankkredite, häufen sich die Zahlungsunfähigkeiten
und in Folge fürchtete man eine gewaltige Wirtschaftskrise. Diese bevorstehenden wirtschaftlichen Unwegsamkeiten waren allerdings
kein schlüssiger Grund dafür, die Rechtsprinzipien eines Rechtsstaates
über Bord zu werfen. Wenn allerdings dieses Dilemma, wie im vorliegenden Fall, allein und in vollem Umfang mit dem Vermögen der ohnehin seit dem Ende des Krieges unverhältnismäßig hoch belasteten, ungerechtfertigt Bestohlenen und Entrechteten geheilt werden soll, dann ist das ein S k a n d a l! Man hat kurzerhand diese Immobilien- und Grundstücksmasse aus
dem Markt herausgehalten und von Staatshand nach bester Hehlermanier,
im Verborgenen die wildesten Schiebereien veranstaltet die sich nur
kranke Gehirne ausdenken konnten. Nun rühmt sich die AFA auch noch ihrer Bemühungen in den
USA. Zweifels ohne haben die Anwälte der AFA ( der Vorstand dieser Arbeitsgemeinschaft setzt sich fast nur aus Juristen zusammen) in den vergangenen 10 Jahren gutes Geld gemacht.- Die Erfolge die dabei für die Verbandsmitglieder erzielt worden
sein sollen, sind allerdings nicht erkennbar. Der AFA Beirat hat wohl in ähnlicher Manier haarsträubende Vorgehensweisen bei den Treuhand Töchtern nach dem Vorbild des Gewerkschaftsbosses Zwickel abgezeichnet. Dort also nickt der ehrenwerte Herr Rechtsanwalt Wendenburg die Staatshehlerei zustimmend ab! Das Licht am Ende des Verdunklungstunnels wird immer heller! Antworten:
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