Staatshehlerei
Enteignung
Von Nico Nader - 02.00.2001
Was kann sich die CDU noch alles leisten?

Kann eine vorgeblich große Volkspartei es sich leisten ein vordringliches Problem totzuschweigen, dass in direktem Gegensatz zu Rechtsstaatlichkeit und Demokratie steht?


Die seit nunmehr über einem Jahrzehnt fortschreitende Diskriminierung von deutsche Staatsbürgern durch den Rechtsstaat Bundesrepublik Deutschland, deren Familien zwischen 1945 und 1949 anerkanntermaßen widerrechtlich enteignet und aus ihrer Heimat vertrieben oder aufgrund ihrer Besitzungen verschleppt und zu Tode gebracht wurden, ist kein Fall, den eine Volkspartei kommentarlos oder bestenfalls durch gebetsmühlenartigen Vortrag von Unwahrheiten auf Dauer missachten kann.
Die pauschale Streichung dieses Themas aus dem Diskussionsforum der CDU, nachdem bereits bis dahin unangenehm erscheinende Kommentare in dieser Sache regelmäßig gelöscht worden waren, kommt einer Bankrotterklärung des demokratisch, christlichen Anspruchs der CDU gleich.
Mit Sicherheit ist dieser Schritt, der sich mit den Machenschaften von menschenverachtenden Diktaturen vergleichen lässt , ein schwerer Fehler.

Die CDU stellt damit unter Beweis, dass sie nicht in der Lage ist demokratisch, christlich zu denken und zu handeln.
Wo liegt die Daseinsberechtigung einer politischen Partei, die sich dringlichen Fragen zu demokratischen und rechtsstaatlichen Grundprinzipien, die im deutschen Grundgesetz festgeschrieben sind, verweigert.
Die direkte Schlussfolgerung aus derartiger Verhaltenweise ist auch im Grundgesetz festgeschrieben und sie fordert zum offenen Widerstand gegen die Fehlleistungen des Staates auf.
Dieser Widerstand formiert sich jetzt, nachdem alle demokratischen und rechtsstaatlichen Wege erfolglos beschritten worden sind.
Die CDU sollte sich nicht durch die augenblickliche politische Situation, die unter den Blinden dem Einäugigen den Vorzug lässt, in falscher Sicherheit wiegen.

P.S.
Ein Kommentar, der natürlich von der CDU sofort gelöscht worden ist.

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