Staatshehlerei
Enteignung
Von Nico Nader - 22.03.2001
Heuchelnde Politiker und Beamte

Die vorsichtigen Formulierungen des stellvertretenden Ministerpräsidenten von Brandenburg, Herr Jörg Schönbohm (CDU), folgen exakt der erwarteten Entwicklung, die man sich nach dem irrationalen und illegalen Vorgehen der politischen Parteien in Verbindung mit dem gesetzlich untermauerten Betrug an den Enteigneten von 1945 bis 1949 vorgestellt hatte.
>Zuerst auf Biegen und Brechen unter Zuhilfenahme von Diffamierung und erlogener, angeblich von Russischer Seite geforderter, kategorische Verweigerung des gestohlenen Eigentums, um die Staatskassen zu füllen und anschließend großes Bedauern bei gleichzeitigem Blick auf die potenziellen Wählerstimmen darüber, dass man die ganze Angelegenheit gerne besser, gerechter und positiver für die Betroffenen geregelt gesehen hätte.
>Mit der abschließenden fadenscheinigen Feststellung, dass die Dinge eben nunmehr in dieser abzulehnenden Art und Weise passiert seien und nicht mehr zu ändern wären.
>Nicht anderes, als es der Präsident des Bundesamtes zur Regelung offener Vermögensfragen Dr. Horst-Dieter Kittke, hervorgebracht hat:
>Gebt Euch mit dem Euch Angetanen zufrieden und ordnet Euch, bitte schön, wieder in die Reihen der dummen kritiklosen Steuerzahler ein, bereit für neue Opfer und neue Entbehrungen im Namen des glorreichen Staates, Eurem deutschen Vaterland.

Allerdings, bitte schön, sei Euch trotzdem weiterhin aufgrund von ewigen Erbsünden verwehrt, selbst auf dieses neue und fragwürdige Deutschtum stolz zu sein. (warum auch?)

Dazu verbleibt nur noch eine Feststellung und die wäre:

Jeder bekommt das, was er verdient!

Ein Volk, das es zulässt von einer kleinen Minderheit ideologisch vernagelter und ehrloser Untermenschen geführt, verführt und rückhaltlos betrogen zu werden, hat als Gesamtheit früher oder später die Zeche dafür zu bezahlen.

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