| Enteignung |
| Von Nico Nader - 14.07.2003 |
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Der zweifelhafte Verdienst des Herrn Dr. Schäuble |
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Hat er sich nicht dafür selbst beweihräuchert?! Auf Anraten des Herrn Dr. Wolfgang Schäuble zog sich die Bundesrepublik
Deutschland bei der Frage der Wiedergutmachung des Enteignungsfeldzuges
durch die Kommunisten 1945 bis 1949, zum Zeitpunkt der Wiedervereinigung
auf ominöse Ausgleichsleistungen zurück, um statt
Rückgabe oder Entschädigung mit diesem Taschenspielertrick
durch minimalste Ausgleichszahlungen (ca. 2% des Verkehrswertes, unverzinst,
frühestens ab 2004) davon kommen zu können. Dagegen baut man beim Wiederaufbau der abgewirtschafteten neuen Bundesländer
allemal lieber auf Spekulanten, Glücksritter und oftmals einfach
auf Gauner, als auf den öffentlich diffamierten Alteigentümer
mit seinem Einsatzwillen, seiner Heimatverbundenheit und Bereitschaft
eigene Finanzmittel zum Wiederaufbau seines verwahrlosten Eigentums
aufzuwenden. Bei genauerem Hinsehen fällt auf, dass der sogenannte bindende
Einigungsvertrag seit dem Tag seiner Unterzeichnung und Ratifizierung
im Bundestag im Durchführungsprozess mit Abänderungen durchlöchert
wurde wie ein Sieb. Die daraus hervorgegangene Beschädigung unseres Vaterlandes manifestiert sich mit in dem sinkenden Vertrauen der deutschen Bürger in die Rechtschaffenheit von Politik und Justiz, der negativen wirtschaftlichen Entwicklung und dem schwindenden internationalen Ansehen Deutschlands.
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