| Enteignung |
| Von Heiko Peters - 25.08.2001 |
| Offener Brief an Gerhard Schröder | |
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HEIKO PETERS 20537 Hamburg, den 22.08.2001 Heiko Peters Michelsenweg 1 20537 Hamburg Herrn 11011 Berlin Betr.: Enteignungen 45/49
Lasst Euch nicht zum Lumpen machen! Dieses Wort gilt auch für Sie ganz persönlich. Sie wissen genau: A) Die frei gewählte Volkskammer der DDR beschloss am 24.08.1990, mit 292:65 Stimmen ohne jede Bedingung den sofortigen Beitritt zum Geltungsbereich des Grundgesetzes der Bundesrepublik. Kanzler Kohl wurde darüber mit Brief vom 25.08.90 persönlich unterrichtet. B) Im Vertrag zur Währungs-, Wirtschafts-, und Sozial - Union
vom 15. Mai 1990 wurde der Schutz des Eigentums garantiert, die Grundsätze
von Treu und Glauben bekräftigt und seit dem 17. C) Die Duma der UdSSR hatte entsprechende Gesetze bereits im Januar 1989 beschlossen. Deshalb erklärte Gorbatschow völlig eindeutig:Wir haben niemals irgendwelche Bedingungen in Bezug auf Eigentum für die Wiedervereinigung gestellt. Es ist absurd, mir dies zu unterstellen.
Es gab nicht einmal eine Einschätzung der Bundesregierung in die falsche Richtung. Sie kannte sowohl die russische wie auch die DDR Gesetzgebung genau und die Juristen im Kanzleramt kannten auch das Völkerrecht. Die Regierung Kohl hat grob pflichtwidrig gehandelt. Stellen Sie sich nicht länger aus falscher Solidarität an die Seite der Schuldigen. Werden Sie nicht zum Komplizen der staatlichen Hehlerei!
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Diesen Brief von Herrn Peters haben erhalten: Alle Bundestagsabgeordneten, SIE ALLE HABEN GRUND ETWAS ZU TUN ! Das Flugblatt ist von mir, ALLE OPFER HABEN DIE PFLICHT ETWAS ZU TUN ! Horst Nilges
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