Enteignung
Von Heiko Peters 14.02.2003
Brief an Dr. Rüttgers
Heiko Peters, Hamburg
an
Herrn Dr. Jürgen Rüttgers
CDU-Landtagsfraktion NRW
Persönlich
Postfach 101143
40002 Düsseldorf

11.02.03

Betr.: Ihr Schreiben vom 28. Januar 2003 an Herrn Ferdinand Rühe
Enteignungen 1945/49


Sehr geehrter Herr Dr. Rüttgers,

Herr Rühe war so freundlich, mir eine Kopie Ihres oben genannten Briefes zu senden.

Es ist für unsere gemeinsame Partei CDU nicht nur peinlich, sondern auch schädlich, wenn Lügen, von denen die gesamte Bundesrepublik inzwischen weiß, dass es Lügen sind, von Ihnen wiederholt werden. Mit dieser Unehrlichkeit lösen Sie weder das drängende Problem der Arbeitslosigkeit im Osten noch das Problem der Glaubwürdigkeit der Politik im Westen.
Einen von mir dazu verfassten und soeben im Ostpreußenblatt veröffentlichten Artikel sende ich Ihnen zu Ihrer Kenntnisnahme in der Anlage.

Es wäre positiv, wenn Sie sich der Meinung von Roland Koch und Christian Wulff anschließen könnten, die beide, genauso wie Ole v. Beust in Hamburg, öffentlich geäußert haben, dass dieser schlimme Skandal der Enteignungen 1945/49 endlich aufgeklärt und bereinigt werden muss. Nur so können Sie auch in Nordrhein-Westfalen damit rechnen, das erhebliche Stimmenpotential der Opfer einer verfehlten Politik zurückzugewinnen.

Bitte überlassen Sie Ihre Stellungnahme nicht einem Ihrer Skribenten,
da die im Computer programmierten Briefe zu diesem Thema
mit Halbwahrheiten, Unwahrheiten und falschen Informationen
nur noch Unwillen erregen können.
Franz Josef Strauß hat nach meiner Erfahrung jeweils maximal eine Woche gebraucht, um Briefe persönlich zu beantworten. Ich wäre glücklich, wenn Sie sich nach diesem Vorbild richten könnten.

Mit freundlichen Grüßen

Heiko Peters

 

 

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