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Die Verbände erfüllen ihre Aufgabe der Verteidigung des Eigentums
jederzeit und an jedem Ort. Sie
nehmen Einfluß auf die einschlägige Gesetzgebung durch enge Verbindung
zu Stellen der Legislative und Exekutive;
pflegen dazu Verbindungen zu den jeweiligen Regierungen, insbesondere
zu den Landwirtschafts-, Umwelt- und Innenministerien, aber auch zu
den Wirtschafts-, Finanz- und Kultusministerien;
unterhalten Kontakte zu einflußreichen Vertretern politischer Parteien
(MdB, MdL usw.), zu Persönlichkeiten des öffentlichen Lebens und zur
Presse;
nutzen die Zusammenarbeit mit anderen Verbänden, z.B. Bauernverband,
Waldbesitzerverband, Arbeitgeberverband, Verband der Haus- und Grundbesitzer,
Verband der Industrie
Gegenüber ihren Mitgliedern kommen die Verbände ihrer Verpflichtung
zur Interessenwahrnehmung in verschiedenartiger Weise nach: Sie
informieren Über aktuelle Entwicklungen in der Gesetzgebung, der Rechtsprechung
und auf dem Verwaltungs- und Steuergebiet durch Rundschreiben, Informationsbriefe
und Einzelinformationen sowie durch Fachtagungen;
geben Hilfen und Hinweise zur Abwehr von Gefahren, die das Eigentum
bedrohen;
vermitteln sachkundige Beratung
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© ARGE Grundbesitzerverbände
www.grundbesitzerverbaende.de
Kommentar: seit 10 Jahren hoffen insbesondere die Betroffenen 1945-49
auf Hilfe (bei ihren Rückübertragungsansprüchen) von den Verbänden,
wie
der Arbeitsgemeinschaft für Agrarfragen e.V.,
der Arbeitsgemeinschaft für Grundbesitzerverbaende und
der Interessengemeinschaft der in der Zone enteigneten Betriebe e.V.
und nehmen heute mit Verwunderung zur Kenntnis,
daß eine solch große Organisation,
wie die Arbeitsgemeinschaft der Grundbesitzerverbände
mit allen ihren Landesverbänden
sich auf die Fahne geschrieben hat:
Die Verbaende erfüllen ihre Aufgabe der Verteidigung des Eigentums
jederzeit und an jedem Ort.
Sind wir nicht seit langem Mitglieder in diesen Verbänden?
Warum sagt uns niemand,
daß in diesen Verbänden vehement für unsere Rechte gekämpft wird?
Wenn wir nicht schon mutlos geworden sind, ob all der Rückschläge,
die wir hinnehmen mußten und weiter hinnehmen sollen (laut Rechtsstaat),
bedeutet es doch einen Lichtblick in unserer fast aussichtslosen Lage,
zu wissen, daß unsere Interessen tatsächlich wahrgenommen und durchgepaukt
werden.
Oder verstehe ich die in der Homepage www.grundbesitzerverbaende.de
veröffentlichten Wertvorstellungen zum Eigentum irgendwie falsch?
Viele Einzelkämpfer versuchen seit Jahren und nach Kräften die Politiker
und die Richter zum Umlenken zu bewegen und wundern sich, daß die Bemühungen
kaum fruchten.
Und jetzt lesen wir, daß die Arbeitsgemeinschaft der Grundbesitzerverbaende
sogar Einfluß auf die einschlägige Gesetzgebung durch enge Verbindung
zu
Stellen der Legislative und Exekutive nehmen kann und nimmt.
Das ist es doch, was wir brauchen!
Warum, Michael Prinz zu Salm-Salm, treten Sie lediglich bescheiden als
Wahlleiter für die AfA auf,
statt den Betroffenen ganz offen und ehrlich Ihre
Erfolgs-Möglichkeiten als Arbeitsgemeinschaft der Grundbesitzerverbaende
Deutschlands und persönlich als Vice-President ELO, Europa vorzustellen
und anzubieten ?
Es wäre wirklich schade, wenn die Betroffenen in der Arbeitsgemeinschaft
der Grundbesitzerverbaende lediglich einen verlängerten Arm der CDU,
nämlich die Vertretung der Interessen dieser Partei und deren Politik
wahrzunehmen hätten.
Können wir Sie beim Wort nehmen?
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