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Berlin - Die Klärung der Eigentumsverhältnisse bei Grundstücken in
Ostdeutschland verläuft weiter schleppend. Weit mehr als 150 000 Fälle
sind noch unerledigt.
Das Bundesamt zur Regelung offener Vermögensfragen sprach angesichts
dieser Zahlen von einer "Situation, die zehn Jahre nach dem Mauerfall
für Alt-Eigentümer und Nutzer zunehmend belastend ist". Grund für den
Bearbeitungsstau sei neben Personalabbau und Umstrukturierungen in den
Ämtern auch der verstärkte Arbeitsaufwand durch die Berechnung von Entschädigungszahlungen.
Von den einst 2,1 Millionen Rückgabeansprüchen für Immobilien in den
neuen Ländern warten nach Angaben des Amtes noch rund 150 000 auf eine
erstinstanzliche Entscheidung. Ende 1999 seien zwar knapp 93 Prozent
der Eigentumsverhältnisse erledigt gewesen. Im Vergleich zum Vorquartal
sei diese Quote jedoch erneut nur unwesentlich um 0,7 Prozentpunkte
gestiegen. Neben den noch fehlenden erstinstanzlichen Entscheidungen
stehen nach Angaben des Amtes noch rund 13 000 Beschlüsse der Widerspruchsbehörden
an. Darüber hinaus seien 11 500 Verfahren vor den Verwaltungsgerichten
anhängig. dpa
DIE
WELT Online
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