Gewünscht hat man sich das schon,
so ein wenig Aufmerksamkeit der Öffentlichkeit,
vielleicht eher heimlich. Aber die nun mit Freude zur
Kenntnis genommenen Kommentare einzelner Politiker,
ebenso der Presse und dem Radio/Fernsehen und auch zu
diesem Thema besonders eingearbeiteter Fachleute lassen
erahnen welchem unwahren Druck dieser Bevölkerungsteil
der Ostzonenverfolgung betreffs Eigentum ausgesetzt,
noch immer ist.
Ja, nach bisher all der vergeblichen Mühen, dass
alte, aber unser Eigentum zurückzurufen, endlich
die Umklammerung der nicht auf wahren Beinen stehenden
Staatsmacht, selber so von ihr gewollt, in ihrer uns
gegenüber vertretenen Enteignungspropaganda um
uns zu brechen, worüber wir am verzweifeln sind.
Staatshehlerei darf man dank Rechtsanwalt Dr. Gertner
in diesem Zusammenhang sagen. Die uns über Ämter
und durch Gerichte angetragene Lüge, wer angeblich
alles gegen uns ist, die sich aber nicht auf den Wahrheitsgehalt
ansprechen lassen, wirkt wie eine offene Wunde die nicht
verheilen wird!
Persönlich ist schon lange Zeit der Eigentumsgedanke
dem Gerechtigkeitsgedanken gewichen. Die böse Absicht
der BRD und das mit fortschreitender Zeit, einer ausgesuchte
Menschengruppe einen Status zu verordnen, der ihnen
anhaften soll, sie seien der Zwang für Deutschland
um mit Unrecht gegen sie vorzugehen zu müssen,
zum Wohle der Wiedervereinigung. Das darf nicht eintreten!
Mit dem Gebrauch der Wörter Junker und Nazi hat
das höchste deutsche Gericht in der Eigentumsfrage
1945/49 eine Wortwahl zur Definierung gebracht, mit
der man heute Menschen bezeichnet, die man bestehlen,
belügen und aus denen man ungestraft Staatshehlerei
begehen kann.
In den Jahren des vergeblichen Kampfes, eben auch um
ein kleines Eigentum, wo die Kosten beim Praktikum Rechtsstaat
längst den Einheitswert des Eigentums überholt
haben, bleibt die BRD weiterhin Sieger, aber jenes gönne
ich ihr von Herzen nicht. Nun wird eben für den
Rechtsstaat gekämpft.
Ich bedanke mich bei allen Menschen die es können,
die für uns den Weg nach Straßburg erfolgreich
gegangen, dort angenommen wurden, und bitte weiterhin
für sie um Erfolg.