Hier wäre auch ein kleines Beispiel
aus eigenem Betreff:
Antragstellung auf Vermögensrückgabe (Unternehmensrückgabe)
im Rahmen der amtlichen Vorgabe.
Entsprechendes Aktenzeichen durch den zuständigen
Landrat erhalten.
Ein halbes Jahr später nach Erhalt des Aktenzeichens
wird die beantragte Unternehmensrückgabe verkauft.
Ist mir bis heute nicht offiziell mitgeteilt worden.
Aber man kümmert sich ja, weil Investierinteresse
vorlag.
Dem Notar des Verkaufsvorganges, des bis dahin tätigen
Rechtsträgers der beantragten Unternehmensrückgabe
und dem jetzt anstehen Käufer, teilte der gleiche
Landrat der mir vor einem halben Jahr den Rückgabeantrag
bestätigte, es läge kein Rückgabeantrag
vor. Die entsprechende Anfrage zu diesem Vorgang an
Herrn Landrat ist bis heute unbeantwortet.
Bei der Grundbucheinsicht ist mir das Aktenzeichen der
Treuhand bekannt geworden, weil es auf die Präsidentin
der Treuhand, Frau Breul hinweist, habe ich nach dem
Inhalt des Aktenzeichen angefragt. Das ist nur eine
Standartnummer als sogenanntes Aktenzeichen, so die
Auskunft. Und bis vor zwei Jahren war dem inzwischen
Treuhandnachfolger BvS nicht bekannt, dass es unser
enteignetes Unternehmen gab - (obwohl VEB-Betrieb mit
DDR-Handelsregistereintrag).
Informationen behördlicherseits erfolgten nie,
und das Wort Prioritätenkatalog kann ich nicht
mehr hören.
Also blieben mir nur die öffentlichen Aushänge
der Gemeinde zu der ich mit meiner Antragstellung gehöre.
Die Gemeinderats-Versammlungspunkte, zu denen ich gehörte,
waren aber leider immer nicht öffentlich. Zwar
habe ich inzwischen aus den Protokollen dazu ersehen,
dass die Gemeinde, weil sie es damals nicht besser wusste,
Rechtsträger des Unternehmens war. Inzwischen gibt
sie es auch zu: irrtümlich gewesen zu sein. (Als
sie mich bekämpfte, auch meiner Bank mitteilte,
im Zusammenhang einer Investition, das bekommt der nie
wieder.)
Trotzdem meint die BvS, wegen der noch nicht veräußerten
Grundstücksteile des Unternehmens sollte ich der
Gemeinde ein Kaufangebot machen.
Natürlich weiß ich heute, wir sind ein Nazi-Unternehmen
gewesen, das wird ja nun lange genug getrommelt und
Deutschland BRD freut sich darüber.
Für mich ist die ganze mir vorgesetzte Ämtertätigkeit
nur eine Show, man will mir einen Rechtsstaat erklären.
Das Reich war dagegen Ehrlich, es bescheinigte mit Repressalien
meiner Familie schriftlich, dass die Beschäftigten
unserer Firma nicht mit uns zusammen arbeiten wollten,
weil sie sich gegen die totale Kriegsführung stellten.
So im Archiv des MfS dokumentiert. Wir mussten die Repressalien
schlucken, und auf dem freien Weltmarkt konnten sie
damals eben keine Rohstoffe zur Verarbeitung kaufen
und Waren verkaufen.
Dieser Staat lügt aber, wenn er sagt meine Familie
wären schlimme Nazis, die Behauptung der Ostzone
sich aneignet. - Und das ausnutzt!
So und nun ärger ich mich richtig!
Auch weil die BvS immer noch nichts von meinem Antragsaktenzeichen
weiß, sagt das Büro des Präsidenten.