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| Heribert G. Kempen vom 30.04.2003 |
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Schadenersatzforderung Insolventer Unternehmer verklagt Penig Der Klage war ein jahrelanger Streit zwischen dem Unternehmer und der Stadt um die Zufahrt zu einem Grundstück. Nach Recherchen des MDR-Magazins "Exakt" hatte der Unternehmer das Grundstück 1997 von der Stadt erworben, um dort Wohnungen zu bauen. Da das Gelände jedoch nur über ein Nachbargrundstück erreichbar sei, habe er mit der Stadtverwaltung die Einräumung eines Wegerechts im Kaufvertrag vereinbart. Die Stadt habe es jedoch versäumt, dieses Wegerecht im Grundbuch
einzutragen, schreibt "Spiegel online". Da der Käufer
das in diesem Zustand für ihn wertlose Grundstück nicht bezahlen
wollte, habe die Stadt eine Pfändung angestrengt. Außerdem
sei der Unternehmer im Amtsblatt als "komplett verhandlungsunfähig"
verunglimpft worden. Zudem hätten Investoren schon geschlossene
Verträge mit dem Unternehmer gekündigt, Banken hätten
Kredite gesperrt. Schließlich habe er Insolvenz anmelden müssen.
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