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Dr. Udo Madaus - 27.08.2001

DR. JUR. UDO MADAUS

an "Die Welt", Redaktion Leserbriefe, Berlin / Fax-Nr. 030-2591-3006
24. August 2001

Betr.: "Die neue soziale Marktwirtschaft" v. 23. August 2001

In den veröffentlichten Auszügen von Frau Merkel zur Marktwirtschaft kommt das Wort " E I G E N T U M " nicht ein einziges mal vor. Das ist wahrscheinlich "neu", denn der Begriff "Marktwirtschaft" nach Ludwig Ehrhardt beinhaltete als wesentliche Elemente den Erwerb und den Schutz des Eigentums.
Da Frau Merkel ihre Jungmädchenjahre in einem sozialistischen Unrechtsstaat verbringen mußte, ist es verständlich, dass sie zum Eigentum keinen Bezug hatte.
Was kann man tun, damit nicht eines Tages daraus gar eine "sozialistische Marktwirtschaft" wird, fragen sich nicht nur die Mitglieder der CDU/CSU, sondern alle Bürger, die sich durch viel Arbeit z.B. ein Häuschen, eine Eigentumswohnung, eine Landwirtschaft, einen Betrieb etc. zugelegt haben.

In der DDR gab es so etwas nicht, denn den Hauseigentümern, Landwirten, Betriebsinhabern hatte man das alles einfach weggenommen.

Denjenigen, die zwischen 1945 - 1949 "enteignet" wurden, wurde auch nichts unter der CDU/CSU Regierung unter Dr. Kohl zurückgegeben.

gez. Unterschrift

(U. Madaus)


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