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| Claudia May 07.08.2001 |
| Diskussion zwischen Friedmann und Gysi (MDR -Sendung "Auf den Punkt" | |
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MDR-Sendung "Auf den Punkt" Dem Moderator sei gedankt, dass er die offene und sachliche Diskussion zwischen den Gegensätzen Friedmann und Gysi unbestritten von Anfang bis zum Ende führte -polemischen Ansätzen nahm er sofort die Spitze. Gregor Gysi dürfte mit dieser Sendung selbst seine ärgsten Kritiker in die Schranken verwiesen haben. Denn seinen überzeugenden Argumenten zur mangelhaften Aufarbeitung der Nazi- und DDR-Diktatur von Seiten der westlichen und CDU-Politiker konnte selbst Friedmann nur schwerlich begegnen. Auch die Aussage, dass die Entschuldigung für den Mauerbau einzig gegenüber den Opfern zu erfolgen hat, ist absolut sachgerecht. Denn der sogenannte freiheitlich demokratische Westen hat weder den Mauerbau verhindert, noch hat er 1989 für den Fall der Mauer gesorgt. Noch überzeugender schilderte Gysi die gegenwärtige Heuchelei
der westlichen Politiker am Beispiel der Zwangsenteigneten, ehem. Mauergrundstücksbesitzer.
Die Rechtswidrigkeit dieser Enteignungen war von den westlichen Politikern
bis zum Fall der Mauer immer wieder angeprangert worden. Insofern nutzte Gysi diese Sendung zur sachlichen Kritik an der sogenannten rechtsstaatlichen demokratischen Politik und zum Appell für eine soziale Marktwirtschaft mit freien Bürgern. Die Rückgabe des rechtswidrig enteigneten Grundeigentums, die Entschädigung der Diktaturopfer und der rentenrechtliche Nachteilsausgleich waren seine zentralen Aussagen und berechtigten Forderungen an den Rechtsstaat Bundesrepublik Deutschland. Claudia May |
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