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| Reinhard Mehlberg |
| Mangelhafte Prüfung meiner Petition 1-14-06-2002-008529 | |
| Reinhard Mehlberg Heilbronn Werte Damen und Herren des Petitionsausschusses des Deutschen Bundestages, am 12.10.2000 übermittelten Sie mir Ihre Beschlussempfehlung (BT-Drucksache14/4160) zu meiner eingereichten Petition (Pet 1-14-06-2002-008529) Beschwerden über Bundesbehörden. Ich habe Sie, werte Frau Vorsitzende, in der email vom 29.10.2000 und in dem Schreiben an Sie vom 12.11.2000 um Klärung gebeten, warum meine eingereichte Petition nicht vollständig geprüft wurde (als ich mit Genschers Züge über Hof im Westen ankam). In den Schreiben vom 29.08.1999 und 21.01.2000 habe ich ausführlichst über die Versäumnisse der Bundesbehörden der BRD im Rahmen meines zurückgelassenen Vermögens in der ehemaligen DDR berichtet. Am 15.01.2001 teilten Sie mir mit, dass alle meine vorgetragenen Aspekte Gegenstand der Prüfung waren. Das kann ich einfach nicht nachvollziehen, weil in Ihrer Beschlussempfehlung vom 12.10.2000 keine einzige Silbe darüber geschrieben wurde. Hieraus ergeben sich für mich folgende Annahmen: Sie als Mitglieder des Petitionsausschusses tolerieren die Versäumnisse
der Bundesministerien (MDI u. AA) im Herbst 89, die keine Vorsorge und
keine Rahmenbedingungen zum Schutz des Eigentums der Betroffenen getätigt
bzw.geschaffen haben, die aufgrund der Massenflucht von Sommer 89 bis
zum Herbst 89 zwingend notwendig waren. Hier haben die Bundesministerien
versagt und die Betroffenen müssen mit ihren Familien die Zeche bezahlen.Vielen
Flüchtlingen hat das noch das eigene Haus gekostet und somit die Heimat
(Beispiele gibt es genug). Die dafür verantwortlichen Bonner Politiker
konnten die damalige Situation und die Tragweite dieser Ereignisse für
Deutschland ganz anders politisch und rechtlich einschätzen (das muss
man von den Politprofis H.Genscher, H.Seiters, H.Priesnitz und H.Steiner
erwarten), als wie die geschundenen innerdeutsche Flüchtlinge. Ich bitte um Empfangsbestätigung. Reinhard Mehlberg
P.S.Die Würdigung der Zivilcourage der Prager Flüchtlinge ist in dieser Gesellschaft nichts wert. Durch meine Zivilcourage habe ich mein Haus eingebüßt und somit meine Heimat verloren, diese Erkenntnis ist für mich und meine Familie nicht nur bitter sondern erschreckend, wie das vereinte Deutschland damit umgeht.
Schröder würdigt Beitrag der Flüchtlinge zur Einheit © Berliner Morgenpost 1999
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