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Reihe: Frieling-Politik & Gesellschaft, Hartcover mit Klebebindung,
528 Seiten,
Verlag Frieling & Partner Berlin
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| Briefe, Dokumente und Meinungen zu den Enteignungen/Konfiskationen
1945 1949 in der Sowjetischen Besatzungszone Deutschlands
und den Folgen nach 1990
In den Jahren 1945 bis 1949 wurden in der Sowjetischen Besatzungszone
(SBZ) Tausende Eigentümer von land- und forstwirtschaftlichen
Betrieben, Industrie-, Gewerbe- und Handwerks-betrieben sowie
Privathäusern und grundstücken enteignet. Dies
wurde von der Bundesrepublik parteiübergreifend immer wieder
als nicht vereinbar mit dem Grundgesetz und als eklatante Verletzung
der Menschenrechte verurteilt, was die Betroffenen nach der deutschen
Wiedervereinigung hoffen ließ, ihr Eigentum endlich zurückzubekommen.
Bald jedoch war davon keine Rede mehr, Politik, Justiz und Fiskus
bildeten eine festgefügte Allianz des Schweigens. Udo Madaus
aber kämpft beharrlich um die Wahrheit und die Rückgabe
des in Sachsen konfiszierten Familienbetriebes.
Der Autor wurde 1924 in Radeburg bei Dresden in der Familie des
Arzeneimittelfabrikanten Friedemund Madaus geboren. Nach Krieg
und Gefangenschaft nahm er ein Studium der Rechtswissenschaft
auf, das er mit Examen und Promotion abschloss. Seit 1957 gehörte
er der Firma Dr. Madaus & Co als geschäftsführender
Gesellschafter an, zuletzt als Vorsitzender des Verwaltungsrates
der Familiengesellschaft. Daneben war er viele Jahre als ehrenamtlicher
Richter beim Landgericht Köln tätig. Seit seiner Pensionierung
im Jahr 1997 widmet sich Udo Madaus intensiv dem Tabuthema der
Enteignungen/Konfiskationen in der SBZ und den Folgen nach 1990.
Seine Bemühungen dokumentiert das vorliegende Buch auf eindrucksvolle
Weise.
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EUR 22,00 |