Die Deutsche Demokratische Republik (DDR)

war ein bis 1989 diktatorisch regierter, realsozialistischer Staat in Mitteleuropa.

 

Ihre Gründung am 7. Oktober 1949 auf dem Gebiet der Sowjetischen Besatzungszone einschließlich des sowjetischen Sektors von Berlin erfolgte vier Jahre nach dem Ende des Zweiten Weltkrieges auf Betreiben der Sowjetunion, nachdem zuvor mit Unterstützung der drei West-Alliierten auf dem Gebiet ihrer Besatzungszonen („Trizone“) die Bundesrepublik Deutschland gegründet worden war.

 

Nach dem Fall der Berliner Mauer und der Wende 1989/1990 und dem damit einhergehenden Ende des Sozialismus in der DDR beschloss die erstmals frei gewählte Volkskammer den Beitritt der neugebildeten Länder (Ländereinführungsgesetz) Mecklenburg-Vorpommern, Sachsen-Anhalt, Brandenburg, Thüringen und Sachsen sowie des östlichen Teils Berlins zur Bundesrepublik Deutschland.

 

Mit der deutschen Wiedervereinigung am 3. Oktober 1990 endete die Existenz der DDR.