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Text |
Verweise |
| 2000 |
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21. Mai: Erich Mielke stirbt im Alter von 92 Jahren in einem
Altenpflegeheim in Berlin-Hohenschönhausen. 6. Juni: Mielke wird
in einem anonymen Urnengrab auf dem Berliner Zentralfriedhof Firedrichsfelde
beigesetzt. |
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| 1998 |
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August: Alle Verfahren gegen Mielke werden aus gesundheitlichen
Gründen eingestellt. |
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| 1995 |
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August: Aus gesundheitlichen Gründen wird Mielke vorzeitige
aus der Haft auf Bewährung entlassen. Er lebt zurückgezogen
in Berlin-Hohenschönhausen. |
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| 1993 |
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26. Oktober: Verurteilung durch das Berliner Landgericht zu
sechs Jahren Gefängnis wegen "in Tateinheit begangener zweier
vollendeter Morde und eines versuchten Mordes" im Jahre 1931. |
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| 1993 |
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26. Oktober: Verurteilung durch das Berliner Landgericht zu
sechs Jahren Gefängnis wegen "in Tateinheit begangener zweier
vollendeter Morde und eines versuchten Mordes" im Jahre 1931. |
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| 1992 -1995 |
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Inhaftierung in der Untersuchungshaftanstalt Berlin-Moabit.
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| 1992 |
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4. Januar: Mielke kommt wieder in die Untersuchungshaftanstalt
Moabit. 9. Februar: Prozeßbeginn am Berliner Landgericht wegen der
Todesschüsse 1931. 19. Oktober: Haftbefehl wegen 68 Opfern an der
Berliner Mauer und der innerdeutschen Grenze. |
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| 1991 |
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März: Haftbefehl wegen versuchten Mordes durch Unterstützung
von RAF-Terroristen. Mai: Haftbefehl in Zusammenhang mit den Mauerschüssen.
November: Haftbefehl wegen der Todesschüsse an den Polizeioffizieren
Anlauf und Lenk im Jahre 1931. |
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| 1990 -1992 |
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Inhaftierung in der Justizvollzugsanstalt Plötzensee.
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| 1990 |
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9. März: Mielke wird aus gesundheitlichen Gründen
aus der Untersuchungshaft entlassen. Juli: Haftbefehl gegen Mielke wegen
Errichtung von Isolierlagern und Unterstützung von RAF-Aussteigern
in der DDR. Er wird in die Untersuchungshaftanstalt Hohenschönhausen
eingeliefert. Okotber: Mielke wird zunächst in die Untersuchungshaftanstalt
Moabit überstellt. 9. Oktober: Haftbefehl wegen Vertrauensbruch und
Untreue. |
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| 1989 |
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7. November: Mielke tritt als Minister für Staatssicherheit
zusammen mit der Regierung Stoph zurück. 8. November: Rücktritt
zusammen mit dem gesamten Politbüro des SED . 17. November: Aufhebung
des Abgeordnetenmandats Mielkes durch die Volkskammer. 3. Dezember: Ausschluß
aus dem ZK und der SED. 7. Dezember: Mielke kommt in Untersuchungshaft
wegen Schädigung der Volkswirtschaft. |
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| 1987 |
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Veröffentlichung von "Sozialismus und Frieden -
Sinn unseres Kampfes. Ausgewählte Reden und Aufsätze".
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| 1980 |
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Mielke wird zum Armeegeneral ernannt. |
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| 1976 -1989 |
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Mitglied des Politbüros des ZK der SED. |
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| 1964 -1967 |
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Auszeichnung mit dem Titel "Held der Arbeit". |
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| 1960 -1989 |
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Mitglied des "Nationalen Verteidigungsrates" (NVR).
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| 1958 -1989 |
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Abgeordneter der Volkskammer. |
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| 1957 -1989 |
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Mitglied des Bundesvorstandes des Deutschen Turn- und Sport-Bundes
(DTSB) der DDR und Mitglied des Staatlichen Komitees für Körperkultur
und Sport der DDR. |
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| 1957-1989 |
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Minister für Staatssicherheit. Als Leiter des Staatssicherheitsdienstes
baut Mielke das Spitzel- und Überwachungssystem, das alle Lebensbereiche
der DDR-Bürger durchdringt, weiter aus. |
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| 1957 |
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Auszeichnung mit dem Karl-Marx-Orden. |
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| 1954 |
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Auszeichnung mit dem Vaterländischen Verdienstorden in
Gold. |
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| 1953 -1989 |
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Erster Vorsitzender der Sportvereinigung "Dynamo Berlin".
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| 1953 -1957 |
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Als nach den Ereignissen um den 17. Juni 1953 das MfS zeitweilig
aufgelöst und seine Aufgaben dem Innenministerium überstellt
werden, wird Mielke als Generalleutnant Stellvertreter des Leiters des
Staatssekretariats für Staatssicherheit. Nach der Wiedergründung
des MfS wird Mielke erneut stellvertretender Minister für Staatssicherheit.
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| 1950 -1953 |
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Staatssekretär und stellvertretender Minister im Ministerium
für Staatssicherheit (MfS) zu dessen Aufbau er entscheidend beigetragen
hat. |
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| 1950 -1989 |
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Mitglied des ZK der SED. |
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| 1949 -1950 |
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| 1948 |
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Heirat mit Gertrud Müller. |
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| 1947 |
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7. Februar: Das Amtsgerichts Berlin-Mitte erläßt
Haftbefehl gegen Mielke wegen Doppelmordes an den Polizisten Anlauf und
Lenk im Jahre 1931. August: Übernahme der politischen Verantwortung
für die Entnazifizierung in der SBZ. |
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| 1946 -1949 |
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Vizepräsident der "Deutschen Verwaltung des Inneren"
(DVdI). |
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| 1945 -1946 |
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Abteilungsleiter Polizei und Justiz beim Zentralkomitee (ZK)
der KPD. |
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| 1945 |
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Juni: Mielke kehrt nach Kriegsende zurück nach Berlin.
Er wird Mitglied der KPD und nach deren Zusammenschluß mit der SPD
1946 der SED. Leiter der Polizeiinspektion Berlin-Lichtenberg. |
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| 1944 |
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Tätigkeit bei der NS-Organisation Todt. |
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| 1939 -1945 |
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Tätigkeit für die Kommunistische Partei in Belgien
und Frankreich. |
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| 1936 -1939 |
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Mitglied der Internationalen Brigaden im Spanischen Bürgerkrieg.
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| 1935 -1936 |
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Lektor für militärpolitische Fragen an der Lenin-Schule
in Moskau. |
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| 1934 |
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Mielke wird in Deutschland in Abwesenheit zum Tode verurteilt.
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| 1932 -1935 |
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Mielke besucht die Lenin-Schule in Moskau. Er wird zum militärpolitischen
Lektor der Schule ausgebildet. |
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| 1931 |
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9. August: Als bei einer Demonstration auf dem Berliner Bülowplatz
die Polizeihauptleute Lenk und Anlauf hinterrücks erschossen werden,
wird Mielke als Bereitschaftsführer des Parteiselbstschutzes und
mutmaßlicher Schütze des Mordes angeklagt. Er flieht in die
Sowjetunion. |
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| 1928 -1931 |
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Mielke arbeitet als Lokalreporter des KPD-Organs "Rote
Fahne" und ist Mitglied des "Parteiselbstschutzes". |
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| 1927-1931 |
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Tätigkeit als Expeditionsgehilfe. |
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| 1925 |
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Eintritt in die Kommunistische Partei Deutschlands (KPD).
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| 1924 -1927 |
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Ausbildung und Tätigkeit als Speditionskaufmann in Berlin.
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| 1921 |
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Eintritt in den Kommunistischen Jugendverband Deutschlands
(KJV). |
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| 1907 |
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28. Dezember: Erich Fritz Emil Mielke wird in Berlin-Wedding
als zweites von vier Kindern einer Arbeiterfamilie geboren. |
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