Presse
Die WELT, 11.01.2002
Bund macht Rekordgewinn mit Flächenprivatisierung im Osten


BVVG macht 220 Mio. Euro Gewinn und veräußerte dabei eine Gesamtfläche von 120.000 Hektar
Berlin - Mit der Privatisierung von ehemals volkseigenen Land- und Forstflächen in den neuen Ländern hat die bundeseigene Immobiliengesellschaft BVVG vergangenes Jahr einen Rekordgewinn von 220 Mio. Euro gemacht. Die Bodenverwertungs- und -verwaltungs GmbH (BVVG) veräußerte dabei eine Gesamtfläche von 120 000 Hektar, teilte Geschäftsführer Wolfgang Horstmann in Berlin mit. In den knapp zehn Jahren ihres Bestehens hat die BVVG damit bereits einen Gewinn von rund 1,7 Mrd. Euro an den Bund abgeführt. 2002 will sie wieder einen Überschuss von 197 Mio. Euro an die Bundeskasse überweisen.

Horstmann verwies darauf, dass das angestrebte Ergebnis im vergangenen Jahr deutlich übertroffen werden konnte. Ursprünglich war die BVVG von einem Gewinn in Höhe von 168,73 Mio. Euro ausgegangen. Insgesamt schloss die BVVG rund 11 700 Kaufverträge ab. 4000 Verträge wurden mit Erwerbern von Umwidmungsflächen - beispielsweise für Autobahn- und Wohnungsbau - getätigt. dpa

DIE WELT

 

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