| Presse |
| Geschrieben von Leserbrief DIE WELT, Marlis Gräfin vom Hagen am 21. März 2002 |
| Soll der Osten ewig büßen? - Rückgabe des Eigentums lässt Arbeitsplätze in der Wirtschaft entstehen | |
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Zu: "Soll der Osten ewig büßen?"; WELT vom 11, März 2002 Als Eigentümerin eines Guts mit vollem Inventar, Wohn und Wirtschaftsgebäuden, Ställen und Gutshaus, mussten wir beim Einmarsch der sowjetischen Truppen zur Wahrung des Lebens alles verlassen. Dann kam die so genannte Bodenreform und der Staat wurde Besitzer. Aus den ortsnahen, guten Böden wurde Bauland. Das Gutshaus, das erst 1930 wieder aufgebaut war, müsste jetzt schon total renoviert werden. Eigentlich wollte ich darin eine soziale Einrichtung schaffen, die dem Ort 20 Dauerarbeitsplätze garantiert hätte. Warum sind nur die wenigen guten Äcker verpachtet, und die leichten Böden und Weiden versteppen? Warum sind die Karpfenteiche ausgetrocknet? Warum ist das Haus so verfallen? Bei Rückgabe des Eigentums würden die Erlöse aus der Wirtschaft dem Orte zu fließen, dazu die Verkaufserlöse aus dem Bauland, Rückgabe des Eigentums lässt Arbeitsplätze im Handwerk und in der Wirtschaft entstehen, ein neuer Mittelstand wächst und nach kurzer Zeit gibt es wieder Steuerzahler. Marlis Gräfin vom Hagen, 39291 Zeddenick
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