| Presse |
| Geschrieben von Leserbrief DIE WELT, Dr. Udo Madaus am 21. März 2002 |
| Soll der Osten ewig büßen? - Endlich ein offenes Wort zu den Enteignungen | |
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Zu: "Soll der Osten ewig büßen?"; WELT vom 11, März 2002 Da schreibt kein Redakteur und kein Politiker, sondern erfreulicherweise ein Unternehmer, ein mittelständischer Unternehmer aus Hamburg, ehrlich was er denkt. Er erlaubt sich in wenigen Sätzen direkt oder indirekt aufzuzeichnen, woran unser Rechtsund Wirtschaftsstaat im Osten krankt: Unwahrheit und Unehrlichkeit in der Politik, Unvermögen, in marktwirtschaftlichen Kategorien zu denken, Opportunismus, Gleichgültigkeit, Ideenlosigkeit bei der Lösung von Problemen. All das bestraft die Betroffenen der Konfiskationen zwischen 1945 und 1949, die bereit waren, sich in ihrer alten Heimat zu engagieren und zu investieren, in unglaublicher und perfider Weise dadurch, dass sie ansehen müssen, wie unter dem Mantel von Recht und Rechtsstaat ihre gestohlenen Häuser und andere Vermögenswerte, oder ihre konfiszierten Betriebe und Liegenschaften vor ihren Augen verkauft werden. "Oft sprießt ein frommes Recht empor aus schnödem Raub" (C. Spitteler). Dr. Udo Madaus, 51109 Köln |
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