| Presse |
| Die WELT, 07.06.2002 |
| Wertberichtigungen bringen TLG ein weiteres Jahr in die roten Zahlen | |
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Mit 65,4 Mio. Euro weist das Unternehmen erstmals seit 1998 ein positives Betriebsergebnis auf Berlin - Auch wenn für das Geschäftsjahr 2001 noch ein Verlust von 20,9 Mio. Euro zu Buche steht, die Treuhand Liegenschaftsgesellschaft GmbH (TLG) sieht sich auf dem richtigen Weg, ihr Treuhand-Erbe abzuschütteln und ein "normales" Immobilienunternehmen zu werden. Mit 65,4 Mio. Euro weist das Unternehmen erstmals seit 1998 ein positives Betriebsergebnis auf. Dass es am Ende doch noch einmal rote Zahlen wurden, begründet Geschäftsführer Volkmar von Obstfelder mit vorgenommenen Abschreibungen und Wertberichtigungen in Höhe von rund 150 Mio. Euro. Das laufenden Jahr soll aber mit einem Gewinn abgeschlossen werden. Diverse Tochterunternehmen einbezogen, summiert sich das Minus des TLG-Konzerns indes auf rund 40 Mio. Euro. Verkäufe der "geerbten" Treuhand-Immobilien machten
mit 186,6 Mio. Euro 2001 den größten Umsatzposten aus. Auf der Warteliste stehen noch gut 15 000 zu verkaufende Immobilien, deren Verkaufserlös mit knapp 300 Mio. Euro kalkuliert wird. Bis 2005/2006 soll diese Halde abgetragen sein. Umsatzträger - angepeilt sind 250 Mio. Euro - werden dann Mieteinnahmen sein, die 2001 rund 117 Mio. Euro auf das Haben-Konto brachten. Mit klassischen Projektentwicklungen wolle man sich jedoch zurückhalten, sagte von Lackum. Ziel sei es, Marknischen aufzuschließen, und durch Investitionen in Bestandsobjekte deren Ertragskraft zu stärken. Aktuell ist die TLG an der Entwicklung prominenter Baustellen wie dem Leipziger Platz in Berlin und dem Dresdner Altmarkt beteiligt. maw |
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