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kpk.- Zu denen, die von Kommunisten und einstiger DDR geschädigt
worden sind, gehören auch viele ehemalige LPG-Mitglieder.
Sie sind teils alteingesessene, teils heimatvertriebene Landarbeiter,
wobei Vertriebene und Arbeiter gleich nach dem Krieg eine Bauernstelle
erhalten hatten.
Doch schon einige Jahre später hat die DDR sie zwangskollektiviert.
Höfe, Land, Vieh, Maschinen und sonstiges Inventar mußten
sie in die Landwirtschaftlichen Produktionsgenossenschaften (LPG) einbringen.
Ebenso ihre Arbeitskraft.
Man degradierte die zuvor Selbständigen zu bloßen Landarbeitern
der "roten Barone".
Die Zwangskollektivierung machte die Genossenschaften zu riesigen Agrarkombinaten,
die die einstige Größe der privaten Güter weit übertraf.
Nach dem Untergang der DDR 1990 versuchten zu viele dieser Barone und
ihrer Paladine, die einst Zwangskollektivierten (oder deren Erben) um
deren wirklichen Anteil am LPG-Vermögen zu bringen und sich selbst
durch Bilanzfälschung, Vermögensverschiebung und andere Rechtsverstöße
daran zu bereichern.
Tausende ihrer Opfer haben es noch immer nicht geschafft, ihre Ansprüche
r e c h t z e i t i g geltend zu machen.
Würde das Landwirtschaftsanpassungsgesetz, das diese Ansprüche
sichert, am Jahresende wirklich auslaufen und nicht verlängert,
könnten die unrechtmäßig Bereicherten dieses Sylvester
Sektkorken besonders teurer Marken knallen lassen.
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