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DIE ZEIT 02.05.2001

Der Hirsch-Bericht zu den Bundeslöschtagen

Ein Dokument, das die Staatsanwaltschaft interessieren sollte: Der Bericht des amtlichen Ermittlungsführers Burkhard Hirsch zum Verdacht der Datenvernichtung im Kanzleramt 1998

Nach dem Bericht des amtlichen Vorermittlers Burkhard Hirsch sind im Kanzleramt mit dem Ende der Ära Kohl drei Gigabyte Daten verschwunden - vernichtet durch einen zentralen Löschvorgang. Die Arbeitsbereiche von Friedrich Bohl und Helmut Kohl wurden 1998 daten- und aktenrein an die neuen Amtsinhaber übergeben. Nun fehlt der größte Teil jener Akten, die Bezug zu den verschiedenen CDU-Affären haben können.

Seit Juli 2000 liegt Hirschs Bericht der Staatsanwaltschaft Bonn vor. Er liefert zahlreiche Ermittlungsansätze, die Burkhard Hirsch auf Grund beschränkter Kompetenzen nicht weiter verfolgen durfte. In Bonn sah man jedoch keinen Anlaß, weiter zu ermitteln. Im April 2001 hat daraufhin der Politikwissenschaftler Wilhelm Hennis in einem Artikel der ZEIT dazu aufgerufen, sich bei der Generalstaatsanwaltschaft in Köln zu beschweren. Nachdem im Zuge des Artikels tausende Beschwerden eingegangen sind, überprüft jetzt der Vorgesetzte in Köln die Akten seiner Bonner Kollegen. Was der Bericht des Ermittlers Hirsch den Staatsanwälten zu sagen hat, können Sie online bei der ZEIT nachlesen.

Der Bericht:

Seite 1 bis 20

Seite 21 bis 40

Seite 41 bis 61

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