| Presse |
| Fernseh-Beitrag von "plusminus" vom 05. Juni 2001 |
| Milliardenlast: warum Steuerzahler für Ostentschädigungen aufkommen müssen | |
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Autorin:
Diese Verzögerungen bedeuten zunächst Einsparungen in Milliardenhöhe fürs Steuersäckel. Später jedoch kommt die schleppende Bearbeitung den Steuerzahler
nach Berechnungen der Status Vermögensverwaltung Hamburg teuer
zu stehen: Die Status Vermögensverwaltung hat errechnet, dass die Mehrkosten für den Bundeshaushalt 40 Milliarden DM betragen, wenn sich der Bearbeitungsprozess um 20 Jahre verzögert. Und das ist für viele Fälle gar nicht so unwahrscheinlich. Die Ämter, die auf Kreis- und Landesebene für die offenen Vermögensfragen zuständig sind, können derzeit nur 425 Fälle pro Monat bearbeiten. Das bedeutet: die meisten Enteignungsopfer werden ihre Entschädigung wohl erst in Jahrzehnten, im schlimmsten Fall sogar erst in 100 Jahren erhalten. Das Grundproblem liegt bei den Vermögensämtern. Sie haben zu wenig Personal, um die vielen ungeklärten Fälle zu bearbeiten. Für diese Situation sind die Länder verantwortlich. Sie sind für die Umsetzung des EALG zuständig, haben viele dieser Ämter aufgelöst und Mitarbeiter entlassen, anstatt, wie eigentlich nötig, das Personal aufzustocken. Im Durchschnitt wurden im letzten Quartal rund 15 Prozent des Personalstandes abgebaut. Allein in Sachsen sind von 54 Ämtern nur noch drei und ein Fünftel der Mitarbeiter übrig.
Adressen und Externe Links Bundesamt zur Regelung offener Vermögensfragen
Aktionsgemeinschaft für Recht und Eigentum e.V. Arbeitsgemeinschaft für Agrarfragen (afa) GÖTTINGER KREIS Studenten für den Rechtsstaat e.V. Dieser Text gibt den Fernseh-Beitrag von [plusminus] vom 05. Juni 2001
wieder. |
| Datum | siehe auch: | Verweise | |
| EALG | |||
| 10.06.2001 | Gründung: Bürgerinitiative der Treuhandopfer (Karl Wolf) | ||
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